Über mich

Mein Name ist Robert Lamla, Jahrgang 1983.

2017 haben sich meine Partnerin und ich im schönsten Stadtteil Düsseldorfs niedergelassen: in Gerresheim. Hier befindet sich unser Lebensmittelpunkt. Unser Hund und ich spazieren täglich durch den nahegelegenen Wald und genießen die Natur. Der Wald und Bäume faszinieren mich.

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne (meist Sachbücher zu den unterschiedlichsten Themen rund um Gesundheit, Psychologie und Philosophie) und beschäftige mich mit einem meiner liebsten Hobbys: Bonsai. Das Arbeiten und Pflegen meiner kleinen Bäume bedeutet mir sehr viel. Bonsai vereint Gärtnerei, Handwerk und Kunst. Es ist ein toller Ausgleich.

Mein Weg zur Akupunktur und zur Chinesischen Medizin

Der Weg zur Akupunktur und zur Chinesischen Medizin, verlief für mich auf Umwegen.
Nach meinem Krankenpflegeexamen im Jahre 2006, arbeitete ich für einige Jahre in den Bereichen Sucht und Allgemeinpsychiatrie im St. Alexius/ St. Josef-Krankenhaus Neuss. Mein medizinischer Hintergrund ist somit schulmedizinisch geprägt. Während meiner Arbeit als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger lernte ich tagtäglich die Stärken der konventionellen Medizin aber auch deren Grenzen kennen. Schon früh entwickelte ich den Wunsch, meinen mir anvertrauten PatientInnen, ergänzende Maßnahmen anbieten zu können, um mit den unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden während einer stationären Behandlung, besser umgehen zu können. Sehr dankbar bin ich dafür, dass ich damals die Möglichkeit gehabt habe, zu den ersten im Krankenhaus zu gehören, die eine Ausbildung in Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll machen durften. Diese spezielle Form der Akupunktur, wurde zunächst im Suchtbereich zur Unterstützung während des Entzugs eingesetzt. Mit großem Erfolg! Die Akupunktur bot unseren PatientInnen, eine nichtmedikamentöse Unterstützung während der Behandlung.
Von den positiven Effekten der Akupunktur beeindruckt, beschloss ich, tiefer in diese Materie einzutauchen. Das Erlernen der Akupunktur und das Studium der TCM sind für mich persönlich die logische Konsequenz. Zunächst schrieb ich mich für die Ausbildung zum Heilpraktiker an der Savita-Akademie in Mönchengladbach ein und absolvierte eine dreijährige Ausbildung parallel zu meiner Tätigkeit im Krankenhaus. Diese beendete ich 2014 mit der bestandenen Prüfung zum Heilpraktiker. Im Anschluss daran folgte eine fundierte dreijährige Ausbildung in klassischer Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin, welche ich 2017 mit einem Diplom der AGTCM abschloss. Seitdem befinde ich mich kontinuierlich in Fortbildung. 

Parallel zu meinem beruflichen Weg, entdeckte ich während einer  schwierigen Phase meines Lebens, und den Fragen, die ich mir gestellt habe, die Lehren des Buddhismus für mich. Die Buddhistische Praxis ist seit vielen Jahren, ein zentraler Teil meines Lebens. Erst während meiner TCM-Ausbildung habe ich tatsächlich erst erfahren, dass der Buddhismus ein prägender Bestandteil (neben Konfuzianismus und Daoismus) der TCM war. Meine tägliche Meditationspraxis hilft mir dabei, mich immer wieder zu zentrieren. Ihr habe ich sehr viel zu verdanken.

Logo | Das ‚Bodhi-Blatt'

Bodhi-Blatt

Das Blatt der Pappelfeige steht im Buddhismus als Symbol für das ‚Erwachen‘ des Buddha. Gemäß der buddhistischen Überlieferung erlebte Siddhartha Gautama unter einer Pappelfeige sitzend das ‚Erwachen‘. Das Wort ‚Bodhi‘ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie ‚Erleuchtung‘. Ein Nachkomme des Baumes, unter welchem der Buddha meditierend erwacht ist, steht im indischen Ort Bodhgaya, neben dem Mahabodhi-Tempel.

Ich habe mich für das Bodhi-Blatt als Logo entschieden, da zum einen, die buddhistische Lehre, eine für mich in meinem Leben zentrale Rolle spielt.
Im Buddhismus geht man davon aus, dass in jedem Menschen das Potential zum Erwachen steckt und es freigelegt werden kann.

Kurze, persönliche Anekdote:
Während einer Pilgerreise durch Indien im Jahre 2014, hielt ich mich für einige Zeit in Bodhgaya auf. Gemeinsam mit Mönchen, Nonnen und anderen Laien, saß ich unter dem Bodhibaum und meditierte. Eines Tages, als ich da so saß, sah ich, wie eines der Blätter vom Baum segelte. Ein alter tibetischer Mönch sah es ebenfalls, sprang auf und sammelte das Blatt vom Boden auf. Mit dem Blatt zwischen Zeigefinger und Daumen, kam er breit grinsend auf mich zu und sagte: „It’s a sign of enlightenment“ ("Es ist ein Symbol der Erleuchtung“) und schenkte es mir 🙂 . Das Souvenir meiner Reise, das originale Bodhi-Blatt, habe ich selbstverständlich noch; es steht eingerahmt in meiner Praxis.

Vita | Aus- und Weiterbildungen


    • 2022: Akupunktur- Fortbildung: Psyche und Emotionen | SGTCM | Patricia Bock (München)
    • 2021: Fortbildung im Bereich Phytotherapie: 
      Psychopharmaka und / oder chinesische Medizin mit westlichen Kräutern? Sabine Ritter (München)
    • 2019: Ausbildung in ‚Westliche Kräuter in der TCM“ | Helmut Magel (Wuppertal)
    • 2018: Eigene Praxis
    • 2017-2018: Hausbesuchspraxis im Rheinkreis Neuss und Düsseldorf
    • Dozent für Ohrakupunktur am St. Alexius-/ St. Josef- Krankenhaus Neuss, mit dem Auftrag Pflegepersonal auszubilden.
    • 2017-2018: St. Augustinus-Memory-Zentrum Neuss:
      Akupunktur-Sprechstunde für MitarbeiterInnen im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung.
    • Abschluss: Diplom in klassischer Akupunktur der Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin
      (AGTCM)
    • 2015-2017: Diplom-Ausbildung Schwerpunkt Akupunktur, am Ausbildungszentrum West der AGTCM
      (August-Brodde-Schule). 640 Unterrichtsstunden sowie 200 Stunden klinische Supervision in der Lehrpraxis (bei Helmut Magel, Wuppertal und Sebastian Kütter, Leichlingen).
    • 2015: Ausbildung in Ohrakupunktur bei Michael Noack (Berlin)
    • 2014: Bestandene Prüfung zum Heilpraktiker
      (Gesundheitsamt Krefeld)
    • 2011: Berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpraktiker an der Savita Heilpraktiker-Schule in Mönchengladbach.
    • 2008: Fortbildung in Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll.
      Seitdem Leitung von Ohrakupunktur-Gruppen auf unterschiedlichen psychiatrischen Stationen.

  • 2006-2015: St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus (Neuss)
    Schwerpunkte: Allgemeinpsychiatrie und Sucht.
  • 2003-2006: Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger
  • 2002-2003: Zivildienst im St. Alexius-Krankenhaus (Neuss)
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