Akupunktur 針灸

Die Akupunktur gehört zu den fünf therapeutischen Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist bei uns im Westen die am häufigsten eingesetzte ostasiatische Therapiemethode.
Die Akupunktur kann erst im Kontext der TCM ihr ganzes Potenzial entfalten.

Nach Vorstellung der TCM verfügt unser Organismus über ein weitverzweigtes Leitbahnsystem (Meridiane), in welchem die Lebensenergie (Qi) und Blut zirkulieren. Dieses Leitbahnsystem besteht aus 12 paarig angelegten Hauptleitbahnen sowie weiteren Netzleitbahnen und inneren Verläufen.

Ziel der Akupunktur ist es, den Energiefluss innerhalb des Systems so umzulenken, dass das Qi richtig fließen kann. Somit wird der Organismus dabei unterstützt, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

 

Ablauf einer Akupunktursitzung:

Nach eingehender Anamnese und körperlicher Untersuchung welche auch Puls- und Zungendiagnostik einschließt, wird eine Diagnose gestellt und ein entsprechender Therapieplan erstellt.

Für die Akupunktur nutze ich feine, sterile Stahlnadeln.
Je nach Beschwerdebild setze ich unterschiedlich viele Akupunkturnadeln an bestimmten Punkten entlang des Leitbahnsystems.
In der Regel ist der eigentliche Einstich nahezu schmerzlos. Wichtig ist jedoch das Gefühl, wenn die Nadel das Qi ‚erreicht‘ (De-Qi-Gefühl). Hierbei handelt es sich je nach Punkt, um ein Gefühl, dass sich entweder ‚elektrisch‘, ‚kribbelnd‘ oder ‘dumpf‘ anfühlen kann und sich häufig entlang des jeweiligen Meridians bemerkbar macht.

Dauer einer Akupunktursitzung:

Nachdem alle Punkte akupunktiert wurden, verbleiben diese für etwa 25-30 Minuten. Insgesamt können Sie für eine Sitzung etwa eine volle Stunde einplanen.