Depressionen – 郁证 Yù zhèng

Startseite » Schwerpunkte » Depressionen

Akupunktur und chinesische Medizin in der Behandlung von Depressionen

Jeder Mensch kennt Phasen in seinem Leben, in denen er sich ‘deprimiert’ fühlt. Es sind Phasen in denen einzelne Teilbereiche des Lebens deprimierend erlebt werden. Depression wird oft als Begriff gebraucht, um alltägliche Schwankungen unseres Befindens zu beschreiben. Aus medizinischer Sicht ist eine Depressionen jedoch etwas anderes als eine vorübergehende Niedergestimmtheit.

Die Depression aus medizinisch-therapeutischer Sicht, ist eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der betroffenen Person beeinflusst.
Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien.

Wie jede andere Erkrankung auch, ist eine Depression behandlungsbedürftig.

Bevor ich darauf eingehe, wie die Sicht der TCM auf Depressionen ist, möchte ich betonen, dass sich meine Behandlung an Menschen richtet, die an einer Depression erkrankt sind, sich jedoch bereits in einem therapeutischem Setting (aus Psychotherapie und ggf. Psychopharmakotherapie) befinden. Falls Sie oder Menschen in Ihrem Umfeld glauben, dass Sie an einer Depression erkrankt sind, nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf. Eine depressive Symptomatik kann auch Ausdruck einer körperlichen Erkrankung (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, körperliche Ursachen im Vorfeld abklären zu lassen.

Eine TCM-Behandlung kann eine bereits laufende (Psycho-)Therapie unterstützen, meiner Meinung nach, nicht ersetzen. 


Depressionen aus Sicht der TCM

Depression (lateinisch depressio von lateinisch deprimere „niederdrücken“). Der chinesische Begriff für Depression lautet yù 郁 und hat die doppelte Bedeutung von ‘Depression’ sowie ‘Stagnation’. Nach Vorstellung der TCM zirkuliert in den Leitbahnen des Körpers die Lebensenergie Qì 氣.
Der freie und harmonische Qì-Fluss ist vereinfacht gesagt, Ausdruck von Gesundheit.
Gerät der Qì-Fluss ‘ins Stocken’, wirkt sich dies negativ auf die anderen Organe aus. Dies wiederum kann sich dann in unterschiedlichen Beschwerden und Symptomen bemerkbar machen. So können beispielsweise Muskelverspannungen, Schlafstörungen und körperliche Schmerzen Ausdruck einer Qì-Stagnation auf körperlicher Ebene sein; auf psychischer Ebene kann sich eine Qì-Stagnation z.B. in Form von gedrückter Stimmung und Antriebslosigkeit äussern.

Es ist ein komplexes Zusammenspiel der unterschiedlichen Organe, welches dafür sorgt, dass das Qì frei fließen kann. Nach TCM ist die Leber das Organ, welches die Leitbahnen ‘offen’ hält und somit für einen
‘geschmeidigen’ Qì-Fluss sorgt. Ist die Leber in ihrer Arbeit gestört, so kann sie ihren Aufgaben nicht adäquat nachkommen. Eine Leber-Qì-Stagnation ist nach TCM die wichtigste Pathologie, die der Depression zugrunde liegt.
Übermäßiger Stress jeglicher Art und/oder unterdrückte Emotionen können auf Dauer dazu beitragen, dass das Qì ins Stocken gerät und stagniert.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf. In einem Informationsgespräch können wir die einzelnen Möglichkeiten besprechen.

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin:
Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in Ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt. Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden.
Startseite » Schwerpunkte » Depressionen
Call Now Button