Nahrungsmitteltherapie (Shí liáo fǎ食疗法)

Diätetik

Im Gegensatz zu der uns bekannten Vorstellung von Diät, bei der es meist nur um die Auswahl bzw. das Weglassen bestimmter Lebensmittel geht um ein bestimmtes Ziel zu erreichen (meist zur Gewichtsreduktion), geht es bei der Nahrungmitteltherapie um die Gesunderhaltung oder um das Wiederherstellen eines Ungleichgewichts welches zur Krankheit geführt hat.

Das Wort Diät stammt aus dem Altgriechischen (δίαιτα; díaita) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“/„Lebensweise“ verwendet. Die Nahrungmitteltherapie ist seit jeher mit dem Wunsch nach langem Leben verbunden. Dazu gehörte immer das regelmäßige Essen gesunder und der Jahreszeit entsprechender Nahrungsmittel.

Jedes Nahrungsmittel wirkt sich auf bestimmte Weise auf den menschlichen Organismus aus. Insofern können Nahrungsmittel gezielt für die Stützung und Stärkung des Organismus und zur Korrektur energetischer Ungleichgewichte eingesetzt werden.
Von besonderer Bedeutung sind hier die Verdauungsorgane, deren Stützung meist im Zentrum jeder diätetischen Verordnung steht.

Erst wenn die Ernährungstherapie keine Heilung bringt, sind Arzneimittel einzusetzen

(Sun Simiao; 581-681)

 

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin:
Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Traditionelle Chinesische Medizin in Ihren verschiedenen Therapieformen von der Schulmedizin nicht anerkannt. Sie gehört nicht zum allgemeinen medizinischen Standard. Wissenschaftliche Beweise seien noch nicht ausreichend erbracht worden und die Wirksamkeit ist nicht hinreichend gesichert und anerkannt.